Neues von RaS

Tag X an den Esso-Häusern naht!

Am Tag X, wenn die ersten Bagger rollen und die Bayerische Hausbau mit dem Abriss beginnen will, soll es laut werden auf St. Pauli. „St. Pauli selber machen!“ ruft für den Tag X um 19 Uhr zu einer spontanen Lärmdemonstration um 19 Uhr an den ESSO-Häusern auf.

Ab 14 Uhr beginnt ein buntes Protesttreiben auf dem Spielbudenplatz! Kommt alle, bringt Kochtöpfe, Trillerpfeifen, und andere Lärmgegenstände mit. Werdet kreativ und aktiv!

Resolution der Stadtteilversammlung "St. Pauli selber machen"

Die Stadtteilversammlung St. Pauli erklärt: Die Erosion demokratischer Rechte auf St. Pauli hat besorgniserregende Ausmaße erreicht. Der Hamburger SPD-Senat stellt sich taub: Kritik der Bevölkerung am Umgang mit der Gruppe Lampedusa oder mit den ESSO-Häusern, an Gentrifizierung oder an Gefahrengebieten wird mit Polizeimaßnahmen beantwortet. Statt von Verhandlungsbereitschaft sind wir Zeugen einer unbeweglichen Ordnungspolitik. Es muss sofort ein Kurswechsel her:

Aufruf zur Demonstration am 18.1.2014: Ausnahmezustand stoppen! Politische Konflikte politisch lösen!

Seit dem 04.01.2014 befinden sich weite Bereiche von Altona, St. Pauli, der Sternschanze im polizeilichen Ausnahmezustand. Die Polizei selber befugt sich durch die Einrichtung einer als „Gefahrengebiet“ bzw. mehrerer als „Gefahreninseln“ bezeichneten Sonderrechtszonen dazu, willkürlich Personenkontrollen durchzuführen sowie Aufenthaltsverbote und Platzverweise auszusprechen. Für Anwohner_innen, Arbeitnehmer_innen und Menschen, die sich in diesem Bereich bewegen, hat dieses Vorgehen drastische Folgen:

Gegen die Putinisierung der Hamburger Politik!

Stellungnahme aus dem Netzwerk Recht auf Stadt zur Polizeistrategie am 21.12.2013 – In Hamburg ist am vergangenen Samstag das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit (Art. 8 GG) suspendiert worden: Die seit Wochen angemeldete Demonstration für den Erhalt von Flora und Esso-Häusern sowie für ein Bleiberecht für Flüchtlinge wurde von der Polizei unmittelbar nach dem Start gestoppt und schließlich für aufgelöst erklärt. Die Polizei setzte damit die Eskalationsstrategie im Vorfeld der Demo fort, an der sich auch Politik und Medien beteiligt hatten. Es liegen uns verschiedene Zeugenberichte und Videodokumente vor,

Solidarität mit "Lampedusa in Hamburg" – Recht auf Stadt für alle!

Flüchtlinge in Hamburg: "Olaf, lass die Heuchelei!"

Das Netzwerk Recht auf Stadt Hamburg unterstützt die Forderung der rund 300 'Lampedusa'- Flüchtlinge auf eine Anerkennung nach § 23 Aufenthaltsrecht und verurteilt die skandalöse Law-and-Order-Politik des SPD-Senats.

Solidarität mit Istanbul – Park Fiction in Gezi Park Hamburg umbenannt

Bild: Park Fiction

Wir haben in den Neunzigern den Park zusammen mit türkischen Nachbarinnen durchgesetzt und entwickelt. Das Gummi-Tulpenfeld hat eine türkische Nachbarin entworfen. Wir wissen aus unseren kleinen Beispielen in Hamburg, wie wichtig es ist um öffentliche Räume zu kämpfen, die symbolisch für emanzipatorische Bewegungen stehen. Und wie wichtig diese Orte sind, wenn die Wünsche sich versammeln um auf die Strasse zu gehen – um die Welt zu verändern. Taksim / Gezi ist genau das – in ganz groß. Weiter zur Erklärung von Park Fiction...

Aus den Initiativen

Altonaer Manifest für eine sozial gerechte Stadtentwicklung

Demokratie braucht engagierte Menschen. Wir haben uns eingebracht, mitgeredet und abgestimmt in Bezirksversammlungen oder in den von Politik und Verwaltung so aufwendig inszenierten Bürgerbeteiligungsverfahren. Die Menschen unseres Stadtteils können und wollen sich engagieren. Das belegen Orte wie z.B. das Museum oder der Grünzug Altona (Moorburgtrasse). Ohne den vehementen Einsatz unterschiedlicher Initiativen wären diese Orte nicht erhalten. Heute rühmen sich Politiker dafür.

Gewonnen! Volksentscheid erfolgreich!

Die Initiative Moorburgtrasse-stoppen mit seinen Aktiven und Unterstützern ist eine der 7 Gründungsorganisationen des Bündnisses "Unser Hamburg, unser Netz".

Über 3 Jahre Engagement für den Volksentscheid liegen nun hinter uns.

Petition zum Erhalt der Klimaschutzzone Pergolenviertel

Klimaschutzzone Perolgenviertel

Am Samstag, den 14. September 2013 haben wir das Gebiet der Kleingärten und angrenzenden Grünflächen zwischen Alte Wöhr und Hebebrandstraße in Winterhude, das sog. Pergolenviertel, zur Klimaschutzzone erklärt, weil dieses reich und vielfältig mit Pflanzen bewachsene und von Tieren bewohnte Areal von der Zerstörung durch eine Wohnbebauung bedroht ist.

Solidarität mit der Gruppe ‚Lampedusa in HH’ - Recht auf Stadt für alle!

Die Menschen der Gruppe ‚Lampedusa in Hamburg’ nehmen die Stadt, in der wir leben, als Zufluchts-, aber auch Ausgangsort dafür, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu bekommen. Als Wanderarbeiter hatten sie sich in Libyen eine Existenz aufgebaut, die es auch erlaubte, ihre Familien an den Herkunftsorten zu versorgen. Der von verschiedenen EU-Staaten unterstützte bzw. forcierte Bürgerkrieg in Libyen zwang sie zur Flucht.

Ziel erreicht: Bürgerbegehren mit über 10000 gesammelten Unterschriften erfolgreich

 

Die Bürgerinitiative „Eden für Jeden“ hat ein wichtiges Ziel erreicht: 10000 Unterschriften wurden in den letzten sechs Monaten für den Erhalt der Kleingarten-Grünflächen zwischen den S-Bahn-Stationen Rübenkamp und Alte Wöhr in Hamburg-Nord gesammelt.

Pressespiegel

Abriss der Esso-Häuser (Hamburg 1)

22. June 2011

Wenn es um die Interessen ihres Stadtteils geht, ist mit St. Paulianern nicht zu spaßen. Seitdem bekannt wurde, dass die legendäre Esso-Tankstelle auf dem Kiez und die dahinter liegenden Wohnblocks vom Abriss bedroht sind, regt sich Widerstand.

"Ein starkes Stück Hamburg" (Hamburger Abendblatt)

22. June 2011

Die Initiative gegen das Ende der Esso-Häuser bekommt immer mehr Unterstützung - Prominente plädieren für den Erhalt des sozialen Umfelds

Hausbesetzerin vor Gericht: Prozess-Party in Altona (Hamburger Abendblatt)

20. June 2011

Der Prozess um die Hausbesetzung an der Juliusstraße hat begonnen. Die Initiative "Recht auf Stadt" verabredete sich zur Party vor dem Gericht.

Karte der Konflikte um das Recht auf Stadt

 

"Recht auf Stadt" (RaS) ist ein Netzwerk aus 63 Hamburger Initiativen, die sich für bezahlbaren Wohnraum, nichtkommerzielle Freiräume, die Vergesellschaftung von Immobilien, eine neue demokratische Stadtplanung und die Erhaltung von öffentlichen Grünflächen einsetzen; für das Recht auf Stadt für alle Bewohner_innen – gegen Gentrifizierung, Repression und neoliberale Stadtentwicklung. Weiter...

Nächstes Vernetzungstreffen: Siehe Termine.

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Twitter: @rechtaufstadt (Hashtag #rashh)
Mailingliste: RaS-Vernetzung
Das Netzwerk Recht auf Stadt hat keine Sprecher_innen. Für konkrete Fragen bitte die Initiativen direkt kontaktieren.

Redaktion