Neues von RaS

28.4. – 5.5.2013: die Protestkulturwoche auf St. Pauli

Eine Woche lang stellt St. Pauli mit unterschiedlichen Aktionen und Veranstaltungen seine geballte Erfahrung beim Organisieren von Protest, der Aneignung öffentlichen Raumes sowie der Entwicklung und Verwaltung von Alternativplänen für den Stadtteil zu Schau. Und zeigt allen die Rote Karte, die St. Pauli zur Cash Cow von Hamburg mit einer Mischung "Schöner Wohnen" und "Rotlicht-Disneyland" machen wollen. Mehr auf www.protestkulturwoche.de...

Zwei Jahre SPD-Wohnungspolitik in Hamburg – Mieter_innen ziehen Bilanz. Am 25. April 2013 im Planet Pauli

Der Senat unter Olaf Scholz ist im März 2011 mit dem Versprechen angetreten, das Problem mangelnden Wohnraums und steigender Mieten in Angriff zu nehmen. Damit reagierte er auf eine verbreitete Unzufriedenheit ebenso wie auf die Proteste der Bewegung für ein „Recht auf Stadt“. Der Weg zu bezahlbarem Wohnraum heißt für die SPD seitdem: Neubau, Neubau, Neubau – notfalls „auch gegen den Bürgerwillen“ (Hamburger Abendblatt).

IBA unter Druck – Vorwärtsverteidigung oder: mit „Resilienz“ die soziale Frage lösen?

Ein kleiner Rückblick aufs Wochenende: Die tolle Arbeit der Kampagne IBA?NigsDA! im Vorfeld, die Demonstration am Samstag mit über 600 Leuten und der Aktionstag am Sonntag haben die IBA offensichtlich ins Schwimmen gebracht. War es in den letzten Jahren … Weiterlesen →

Aus den Initiativen

Jetzt erst recht für den Erhalt der Kleingärten im Pergolenviertel

Unsere Initiative „EDEN FÜR JEDEN“ hatte am 13.02.2013 ein Bürgerbegehren beim Bezirk Hamburg-Nord mit dem Ziel eingereicht, die Bebauung des sogenannten „Pergolenviertels“ nicht durchzuführen. Der Abstimmungstext wurde mit der Rechtsabteilung des Bezirks Nord abgesprochen. Es gab keine Einwände.

„Stadtteilkommission“ 
zur Rindermarkthalle? 
Nein danke!

Zur Klarstellung: Die Wunschproduktion Alte Rindermarkthalle beteiligt sich nicht an der „Stadtteilkommission“, die über so genannte soziokulturelle Nutzungen von ca. 850 m2 Fläche im Obergeschoss der Halle entscheiden soll.

Offener Brief zur Nichtbeteiligung des Gartenprojektes “Keimzelle” an einer Ausstellung im Wälderhaus in der „Neuen Mitte“

Im von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald betriebenen Wälderhaus, das mitten im Abholzgebiet von IBA und igs liegt, findet eine Ausstellung zum Thema Wald und Nach-haltigkeit statt. Für diese Ausstellung wurde auch die Initiative Keimzelle aus St. Pauli angefragt.

Schöne Neue Mitte – kein Platz für das „Amt für Grundsicherung“

Der soziale Kahlschlag geht weiter. Auf der Pegelstand-Veranstaltung am 8.1.2013 verteidigte Berzirksamtchef Andy Grote die Verlegung des Amtes für Grundsicherung von Wilhelmsburg in die Innenstadt.

Verfassungsschutz beobachtet auch Recht auf Stadt Netzwerk ….

Es mag auf den ersten Blick etwas befremdlich erscheinen, auf dieser Website etwas über den Verfassungsschutz zu finden. Dafür gibt es aber gute Gründe. In Hamburg war das RaS Netzwerk bereits Gegenstand des Verfassungsschutzberichtes. Ein Suchbegriff für die Recherche im Internet für den Verf.Schutz ist z.B. Gentrifizierung, wie wir wissen.

Pressespiegel

Abriss der Esso-Häuser (Hamburg 1)

22. June 2011

Wenn es um die Interessen ihres Stadtteils geht, ist mit St. Paulianern nicht zu spaßen. Seitdem bekannt wurde, dass die legendäre Esso-Tankstelle auf dem Kiez und die dahinter liegenden Wohnblocks vom Abriss bedroht sind, regt sich Widerstand.

"Ein starkes Stück Hamburg" (Hamburger Abendblatt)

22. June 2011

Die Initiative gegen das Ende der Esso-Häuser bekommt immer mehr Unterstützung - Prominente plädieren für den Erhalt des sozialen Umfelds

Hausbesetzerin vor Gericht: Prozess-Party in Altona (Hamburger Abendblatt)

20. June 2011

Der Prozess um die Hausbesetzung an der Juliusstraße hat begonnen. Die Initiative "Recht auf Stadt" verabredete sich zur Party vor dem Gericht.

Karte der Konflikte um das Recht auf Stadt

 

"Recht auf Stadt" (RaS) ist ein Netzwerk aus 56 Hamburger Initiativen, die sich für bezahlbaren Wohnraum, nichtkommerzielle Freiräume, die Vergesellschaftung von Immobilien, eine neue demokratische Stadtplanung und die Erhaltung von öffentlichen Grünflächen einsetzen; für das Recht auf Stadt für alle Bewohner_innen – gegen Gentrifizierung, Repression und neoliberale Stadtentwicklung. Weiter...

Nächstes Vernetzungstreffen: Siehe Termine.

For an English introduction to "Recht auf Stadt" click here.

 
Twitter: @rechtaufstadt (Hashtag #rashh)
Mailingliste: RaS-Vernetzung
Das Netzwerk Recht auf Stadt hat keine Sprecher_innen. Für konkrete Fragen bitte die Initiativen direkt kontaktieren.

Redaktion