Neues von RaS

Netzwerk Recht auf Stadt zum Schanzenfest 2010

Am 4. September findet das Straßenfest im Schanzenviertel unter dem Tenor “Für die Aneignung des öffentlichen Raumes! Gegen Repression und Vertreibungspolitik!” statt. In einer Einladung von Anwohnerinnen und Anwohnern heißt es in Richtung Netzwerk Recht auf Stadt: “Wir laden deshalb alle Initiativen und Projekte ein, das Fest als Bühne der Selbstinszenierung zu nutzen.” Dieser Einladung kommen wir gerne nach.

Aus den Initiativen

30.8.: Polonäse und Polizeieinsatz auf 4. Fette-Mieten-Party

Am 30. August fand die vierte Fette-Mieten-Party in Hamburg statt. Dieses Mal traf es eine Wohnungsbesichtigung im Schanzenviertel.

3.9.: Gentrifizierung und soziale Kämpfe in Schweden

Am 3. September werden die beiden schwedischen Gruppen "Virvelvinden" (Lund) und "Alltatalla" (Malmö) in Hamburg im Centro Sociale zu Gast sein und von ihrer politischen Arbeit vor Ort berichten: Fr, 3.9., 18 Uhr, Centro Sociale (Sternstr. 2, U-Bhf. Feldstraße).

Schon mal vormerken

Donnerstag, 9. September  | 14 - 18 Uhr
Jo Snyder Konzert im Erweiterten Wohnzimmer

Samstag, 11. September  | 14 - 18 Uhr
Tag des Offenen Denkmals
Im ehemaligen Hunde- und Pferde-Ausspannstall (HuPf A) ist heute das Centro Sociale

Mietanstieg, Umwandlungsdruck, Leerstand

Mit diesen Stichworten lassen sich die anhaltenden Veränderungen in St. Georg beschreiben, und gemeint sind damit starke Tendenzen der Aufwertung und Verdrängung, neuerdings auch Gentrifizierung genannt.

9. August: Dritte Fette-Mieten-Party

Am Montag, den 9. August, fand die dritte Fetten-Mieten-Party in Hamburg statt.

Pressespiegel

"10 000 Unterschriften gegen Isebek-Umgestaltung" (Hamburger Abendblatt)

14. July 2010

Kurzer Bericht im Abendblatt, wie es nach dem erfolgreichen Bürgerbegehren der Isebek-Initiative weitergeht.

"Zentrum gegen Schickimickisierung" (Neues Deutschland)

12. July 2010

"Hamburgs Protestbewegung gegen die Gentrifizierung hat dieser Tage einen bedeutenden Erfolg erzielt. Der selbstverwaltete Stadtteiltreff »Centro Sociale« am Schanzenviertel bekam nach zähen Auseinandersetzungen nun einen Mietvertrag für fünf Jahre mit Option auf weitere fünf Jahre Verlängerung", schreibt Neues Deutschland. Der Artikel verweist auch auf den Protest gegen die St. Pauli Music Hall und die Ballermannisierung der Schanze.

"Das Gespenst der Gentrifizierung" (Süddeutsche Zeitung)

11. July 2010

"Dass sich ausgerechnet die Kreativen wehren, unterscheidet die Lage heute von der klassischen Gentrifizierung. Es geht um einen Clash der Einkommen und Kulturen, aber es geht schon lange nicht mehr um Arbeiter, die es heute kaum noch gibt, oder um Zuwanderer und Arme, deren Aufstand anders aussehen würde. Die Front verläuft weiter oben: Angeführt von gut vernetzten Künstlern und Aktivisten, verteidigen Freiberufler und Kreative 'ihr' Viertel gegen den Zuzug von Rechtsanwälten und Unternehmensberatern", heißt es in der Süddeutschen Zeitung.

Der Artikel umreißt zwar die historische Entwicklung von Gentrifizierung, blendet aber wichtige Erkenntnisse der Gentrifizierungsforschung aus und hat damit in die bekannte Kerbe, die Gentrifizierer würden nur rumjammern, weil sie nun selbst gentrifiziert werden. Das wird auch durch ständige Wiederholung nicht richtig.

Über Recht auf Stadt

Recht-auf-Stadt-Fahne auf der Parade am 18.12.2009

"Recht auf Stadt" (RaS) ist ein Netzwerk aus 29 Hamburger Initiativen, die sich für bezahlbare Mieten, die Erhaltung von öffentlichen Grünflächen und eine wirklich demokratische Stadt einsetzen; für das Recht auf Stadt für alle BewohnerInnen – gegen Gentrification und neoliberale Stadtentwicklung. Weiter...

Kontakt

 
Twitter: @rechtaufstadt – als Hashtag bitte #rashh benutzen.

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