Neues von RaS

HIER EINE ZUKUNFT! MANIFEST FÜR LAMPEDUSA IN HAMBURG

Wir, die Unterzeichnenden, erleben seit dem Frühjahr 2013 mit, wie eine Gruppe von afrikanischen Flüchtlingen, die in Libyen gearbeitet haben und 2011 vor dem Krieg geflüchtet sind, hier in Hamburg für ihre Rechte kämpft. Wir unterstützen den Kampf dieser Gruppe, aus den unterschiedlichsten Gründen. Die einen sind aus christlicher Nächstenliebe dabei, andere aus humanitären oder politischen Gründen, manche sind als Nachbarin oder Nachbar dazugekommen, andere von uns vertreten soziale, kulturelle oder politische Institutionen. Was uns eint, ist die Überzeugung, dass diese Menschen eine Zukunft haben müssen – und zwar hier, in dieser Stadt. Wir meinen, dass sie alle Gründe haben, sich gegen die EU-Flüchtlingspolitik zu stellen, die der Senat an ihnen zu exekutieren versucht. Wir sind froh, dass sie den Mut und die Ausdauer haben, sich dagegen zu stellen. Zum Manifest...

Kampagne "Solidarische Raumnahme" gestartet

Centro Sociale, Gängeviertel, Pudel VerFüGe, Tante Münze, welt*RAUM, Keimzelle, Zomia, KEBAP, Frappant, Squatting Days, Rote Flora, Borribles, Gartendeck, Villa Magdalena, Autonome Wohnprojekte - und - wir solidarisieren uns mit den institutionell geförderten soziokulturellen Zentren und deren Erklärung "Für 1,2,3 viele soziale Zentren"

Altonaer Manifest hat genug Unterschriften für "Bürgerwillen verbindlich machen"

Die Initiativen des Altonaer Manifests haben die benötigte Anzahl Unterschriften gesammelt! Am 27. Mai 2014, wurden von uns 4.237 Unterschriften im Altonaer Rathaus abgegeben. Damit haben wir einen „Puffer“ von 569 Unterschriften (ca. 15,5 %) - für all jene Unterzeichner, die entweder nicht in Altona gemeldet sind, unleserlich geschrieben oder falsch ausgefüllt haben. Das ist knapp - kann aber klappen. Spätestens in einem Monat - also am 26. Juni 2014 - soll das Ergebnis vorliegen. Mehr dazu bei www.altonaer-manifest.de

Hamburg im Ausverkauf

Das Nordnetz, ein Zusammenschluss von 17 Initiativen aus dem Hamburger Norden – darunter verschiedene aus dem Netzwerk Recht auf Stadt – hat die erste Ausgabe der Nordnetz Zeitung veröffentlicht. Man kann sie hier als PDF runterladen.

Resolution der Stadtteilversammlung "St. Pauli selber machen"

Die Stadtteilversammlung St. Pauli erklärt: Die Erosion demokratischer Rechte auf St. Pauli hat besorgniserregende Ausmaße erreicht. Der Hamburger SPD-Senat stellt sich taub: Kritik der Bevölkerung am Umgang mit der Gruppe Lampedusa oder mit den ESSO-Häusern, an Gentrifizierung oder an Gefahrengebieten wird mit Polizeimaßnahmen beantwortet. Statt von Verhandlungsbereitschaft sind wir Zeugen einer unbeweglichen Ordnungspolitik. Es muss sofort ein Kurswechsel her:

Gegen die Putinisierung der Hamburger Politik!

Stellungnahme aus dem Netzwerk Recht auf Stadt zur Polizeistrategie am 21.12.2013 – In Hamburg ist am vergangenen Samstag das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit (Art. 8 GG) suspendiert worden: Die seit Wochen angemeldete Demonstration für den Erhalt von Flora und Esso-Häusern sowie für ein Bleiberecht für Flüchtlinge wurde von der Polizei unmittelbar nach dem Start gestoppt und schließlich für aufgelöst erklärt. Die Polizei setzte damit die Eskalationsstrategie im Vorfeld der Demo fort, an der sich auch Politik und Medien beteiligt hatten. Es liegen uns verschiedene Zeugenberichte und Videodokumente vor,

Solidarität mit "Lampedusa in Hamburg" – Recht auf Stadt für alle!

Flüchtlinge in Hamburg: "Olaf, lass die Heuchelei!"

Das Netzwerk Recht auf Stadt Hamburg unterstützt die Forderung der rund 300 'Lampedusa'- Flüchtlinge auf eine Anerkennung nach § 23 Aufenthaltsrecht und verurteilt die skandalöse Law-and-Order-Politik des SPD-Senats.

Solidarität mit Istanbul – Park Fiction in Gezi Park Hamburg umbenannt

Bild: Park Fiction

Wir haben in den Neunzigern den Park zusammen mit türkischen Nachbarinnen durchgesetzt und entwickelt. Das Gummi-Tulpenfeld hat eine türkische Nachbarin entworfen. Wir wissen aus unseren kleinen Beispielen in Hamburg, wie wichtig es ist um öffentliche Räume zu kämpfen, die symbolisch für emanzipatorische Bewegungen stehen. Und wie wichtig diese Orte sind, wenn die Wünsche sich versammeln um auf die Strasse zu gehen – um die Welt zu verändern. Taksim / Gezi ist genau das – in ganz groß. Weiter zur Erklärung von Park Fiction...

Aus den Initiativen

Einwendungen gegen den Bebauungsplan Pergolenviertel

Einwendungen gegen den Bebauungsplan Pergolenviertel

Seit dem 1. Juli und noch bis zum 15. August 2014 liegt der Entwurf des Bebauungsplans des Bezirks Hamburg-Nord für das „Pergolenviertel“ zur öffentlichen Einsicht aus. Betroffen sind davon 330 Kleingärten in den Kleingartenvereinen „Heimat“ und „Barmbeker Schweiz“ und die anliegenden öffentlichen Grünflächen.

Gartenfest "Wir bleiben grün" am Sonntag, den 13. Juli

Wir laden dich herzlich zu unserem diesjährigen Gartenfest am SOnntag, den 13. Juli von 14.00 bis 18.00 Uhr ein. Angesichts der akuten Bedrohung der Grünflächen und Kleingärten hat unser Gartenfest dieses Jahr das Motto "Wir bleiben Grün".

Demonstration für den Erhalt des Wagenplatzes Borribles

Unsere Nachbarn vom Bauwagenplatz Borribles machen am Samstag, den 14. Juni ab 14:30 Uhr ausgehend von der Roten Flora eine Demonstration für den Erhalt ihres vom geplanten Bau des Pergolenviertels bedrohten Platzes. Wir werden auch an der Demonstration teilnehmen und rufen alle dazu auf,  sich der Demonstration anzuschließen. Hier die Ankündigung der Borribles:

Gewonnen! Volksentscheid erfolgreich!

Die Initiative Moorburgtrasse-stoppen mit seinen Aktiven und Unterstützern ist eine der 7 Gründungsorganisationen des Bündnisses "Unser Hamburg, unser Netz".

Über 3 Jahre Engagement für den Volksentscheid liegen nun hinter uns.

Petition zum Erhalt der Klimaschutzzone Pergolenviertel

Klimaschutzzone Perolgenviertel

Am Samstag, den 14. September 2013 haben wir das Gebiet der Kleingärten und angrenzenden Grünflächen zwischen Alte Wöhr und Hebebrandstraße in Winterhude, das sog. Pergolenviertel, zur Klimaschutzzone erklärt, weil dieses reich und vielfältig mit Pflanzen bewachsene und von Tieren bewohnte Areal von der Zerstörung durch eine Wohnbebauung bedroht ist.

Pressespiegel

Abriss der Esso-Häuser (Hamburg 1)

22. June 2011

Wenn es um die Interessen ihres Stadtteils geht, ist mit St. Paulianern nicht zu spaßen. Seitdem bekannt wurde, dass die legendäre Esso-Tankstelle auf dem Kiez und die dahinter liegenden Wohnblocks vom Abriss bedroht sind, regt sich Widerstand.

"Ein starkes Stück Hamburg" (Hamburger Abendblatt)

22. June 2011

Die Initiative gegen das Ende der Esso-Häuser bekommt immer mehr Unterstützung - Prominente plädieren für den Erhalt des sozialen Umfelds

Hausbesetzerin vor Gericht: Prozess-Party in Altona (Hamburger Abendblatt)

20. June 2011

Der Prozess um die Hausbesetzung an der Juliusstraße hat begonnen. Die Initiative "Recht auf Stadt" verabredete sich zur Party vor dem Gericht.

Karte der Konflikte um das Recht auf Stadt

 

"Recht auf Stadt" (RaS) ist ein Netzwerk aus 63 Hamburger Initiativen, die sich für bezahlbaren Wohnraum, nichtkommerzielle Freiräume, die Vergesellschaftung von Immobilien, eine neue demokratische Stadtplanung und die Erhaltung von öffentlichen Grünflächen einsetzen; für das Recht auf Stadt für alle Bewohner_innen – gegen Gentrifizierung, Repression und neoliberale Stadtentwicklung. Weiter...

Nächstes Vernetzungstreffen: Siehe Termine.

For an English introduction to "Recht auf Stadt" click here.

 
Twitter: @rechtaufstadt (Hashtag #rashh)
Mailingliste: RaS-Vernetzung
Das Netzwerk Recht auf Stadt hat keine Sprecher_innen. Für konkrete Fragen bitte die Initiativen direkt kontaktieren.

Redaktion