“BIG BANG LOVE, JUVENILE A” (jap. OT “4.6 Billion Year Love”) von Takashi Miike
(Japan 2006 / jap. Originalfassung mit deutschen Untertiteln / 85 Min.)
“In einem ungenannten Gefängnis irgendwo auf dem Planeten Erde, zu einer unbekannten Zeit: zwei junge Männer werden inhaftiert, die beide einen Mord begangen haben. Sie freunden sich an, empfinden tiefe Zuneigung zueinander. Da wird der stark tätowierte Shiro, der gewalttätige der beiden, tot aufgefunden. Zwei Ermittler versuchen den Mörder zu finden…
So könnte man in groben Zügen eine der Lesarten der Handlung dieses Films zusammenfassen – und hat ihn doch, reduziert auf Inhaltliches, zugleich überhaupt nicht erfasst. Denn dieser Film verweigert sich nicht nur einer herkömmlichen Narration, die sich an einer Chronologie der Ereignisse entlangzuhangeln gewohnt ist, er verweigert sich über traumhafte, subjektive, und surreale Szenen per se einer Kohärenz und einem normalen Logikverständnis auf fast allen Ebenen. Inhaltlich, wie formal. Man scheint hier hinter den Gefängnismauern eine eigene Welt zu betreten.
Hatte Takashi Miike 2004 mit DEMON POND ein Theaterstück verfilmt, so scheint nun das komplementäre Gegenstück vorzuliegen: ein Film, der wie ein Theaterstück inszeniert wurde, sich einem solchen zumindest sehr stark annähert.”
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Sonntag 13.02.11
FRAPPANT – Bar-Raum
Einlass: 19:30h / Filmbeginn: 20h
VICTORIA-KASERNE / BODENSTEDTSTRASSE 16 (Hinterhofeingang, immer den Pfeilen nach) / HH-ALTONA
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