Stadtplanung
Informationsveranstaltung statt vorgeschriebener Bürgerbeteiligung
Bei der Informations- und Diskussionsveranstaltung zur Gestaltung des Goetheplatzes ging es hoch her. Der Kollegiensaal im Altonaer Rathaus war voll mit Menschen, die fast alle gekommen waren, um gegen die geplante Bebauung des Goetheplatzes zu protestieren. Sie, die Anwohner, wurden nicht in die Planung einbezogen, sondern vor vollendete Tatsachen gestellt.
Verlust von Lebensqualität durch Stadtplanung für maximalen Profit
Im Folgenden möchte ich anhand eines konkreten Beispiels aufzeigen, wie in Hamburg die Lebensqualität durch Profitmaximierung abgebaut wird und welche Rolle eine misslungene Stadtplanung dabei spielt.
Polizei als Stadtplaner in Hamburg: Naturzerstörung für den Überwachungsstaat
Die Polizei Hamburg beteiligt sich nach eigenem Bekunden seit mehreren Jahren "strukturiert" und "regelhaft" an der Stadtplanung in Hamburg. Aus kriminalpräventiven Gründen ist sie offenbar an einer Ausräumung von Bäumen, Sträuchern und Hecken aus dem öffentlichen Raum interessiert.
"Grün | Macht | Geld" 2.0 - Zynismus reloaded
Unter dem Titel "Städtisches Grün ökonomisch bedeutsam!" hat Ende August eine zweitägige Fachkonferenz im Rahmen der Veranstaltungsreihe "GRÜN – MACHT – GELD" in Hamburg-Wilhelmsburg stattgefunden.
Im Konkurrenzkampf der Städe um gutsituierte Steuerzahler spielen Grünflächen eine starke Rolle. Parks stellen gewissermaßen den Kosten-Nutzen-Kompromiss dar: wild wachsendes, spontanes Grün kostet die Stadt in der Pflege erheblich mehr Vorsorge. Thesen wie "Zukunft Park – Zukunft findet Stadt(-grün)" sollen verschleiern, dass es im Kern um die Verdrängung von Grünflächen geht. So fordern Stadt-Ökonomen "Grün-Installationen", die möglichst grün wirken aber gleichzeitig pflegeleicht sind. Dass diese Parks wenig zu Klimaschutz und Artenvielfalt beitragen und unter ökologischen Gesichtspunkt wenig nachhaltig sind, spielt keine Rolle für die Stadtplaner. Es geht einzig um die Aufwertung von Immobilien.

