Leerstand
Strafbefehle gegen die Besetzer_innen des ehemaligen Finanzamtes in Altona!
Am 23. April 2011 hatten 200 Menschen das ehemalige Finanzamt in Altona besetzt und das Autonome Zentrum Altona (AZ Altona) ausgerufen. Die Aktion richtete sich gegen Leerstand und den Mangel an selbstverwalteten Räumenin Hamburg. Die Polizei räumte das Gebäude nach sieben Stunden und leitete Strafverfahren gegen 40 Besetzer*innen ein. Seit einigen Wochen veschickt die Staatsanwaltschaft nun Strafbefehle, in denen insgesamt über 20 000 Euro gefordert werden!
29. Oktober 2011 Demo: Mietenwahnsinn stoppen – Wohnraum vergesellschaften!
Knapp ein Jahr nachdem 5.000 Menschen mit der Forderung "Leerstand zu Wohnraum" auf die Straße gingen, müssen wir feststellen: Ein grundlegender Kurswechsel in der Hamburger Wohnungspolitik ist nicht erkennbar. Die Mieten steigen stadtweit auf unerträgliche Höhen, oftmals als Folge von Umstrukturierungsprozessen. Der Bedarf an günstigem, zentralem Wohnraum nimmt weiter zu. Es reicht! Mietenwahnsinn stoppen! Wohnraum vergesellschaften! Mehr...
12 Forderungen an die Stadt Hamburg
Stadtentwicklung gibt es nur noch mit, durch und für die Bewohner_innen: Die 1. Stadtteilversammlung SOS St. Pauli hat zwölf glasklare, scharfe Forderungen zum Wohnen und Planen in Hamburg aufgestellt. Heute wurden sie an die Pforte der Finanzbehörde geschlagen, auf dass sie noch lange durch die Gänge dieser Trutzburg hallen.
Erster Prozesstag wegen Juliusstr.-Besetzung
Am Montag, den 20. Juni um 11:30 h, ist im Amtsgericht Altona der erste (Straf)-Prozesstag gegen eine mutmaßliche Besetzerin des Eckhauses Juliusstr./Schulterblatt angesetzt – es liegt ein Strafbefehl über 750 € vor. Wir nutzen den Beginn des Prozesses, um die unhaltbaren Zustände auf dem so genannten Wohnungsmarkt in Hamburg, die Unverschämtheit von Vermietern und Spekulanten und die leeren Versprechen des wie auch immer besetzten Senats erneut öffentlich zu machen.
Sachs, die Wohnungspolitik und das Grauen – eine eindeutige Aufforderung zum Widerstand?
Die AG Mieten im Netzwerk Recht auf Stadt protestiert gegen die Bestrebungen des neuen Senats, unter dem Vorwand des Wohnungsbaus die demokratischen Rechte von Anwohnerinnen und Anwohnern zu beschneiden.
Abgebildet: aktuelle Wohnungsangebote der SAGA im Hamburger Stadtgebiet – es dürfte gerne etwas mehr sein (Quelle: SAGA).
Neue Ausgabe von "2PROZENT" erschienen
Das gibt es in Ausgabe 4 (PDF) zu lesen: Was die Proteste gegen Leerstand bewirkt haben – Wie sich No BNQ gegen die Investorenpläne wehrt – Überblick über die vorgesehenen Änderungen im Mietrecht – Aktuelle Entwicklungen im Kampf um die Esso-Häuser auf St. Pauli – Wunschproduktion für Areal der alten Rindermarkthalle – Schlaglichter zu Hamburgs Wohnungspolitik .








