Boßeln und Kegeln gegen Gefahrengebiete und Kommerzialisierung öffentlicher Räume

Nachdem bereits am 19.8.11 ca. 70 Leute einen Tag vor dem Schanzenfest im Sternschanzenpark gegen die Einrichtung von Gefahrengebieten durch die Polizei wegzuboßeln, trafen sich am Abend des 24.September ca. 60 Menschen auf dem öffentlichen Weg um das Mövenpick-Hotel. Mit Kegeln und flexiblem Torwandschießen sollte wie schon so oft das Recht auf  öffentlichen Raum demonstriert werden. Dies hatte Mövenpick mit Hilfe der Polizei immer wieder versucht zu verhindern. Inzwischen liegt ein Gerichtsurteil vor, daß selbst das Betreten des Mövenpick-Geländes keinen Hausfriedensbruch darstellt, weil dieses Gelände nicht z.B. durch einen Zaun abgegrenzt ist.

Nachdem die Polizei in den letzten Jahren oft rigide gegen Menschen, die auf den öffentlichen Wegen am Hotel zum Beispiel eine Volksküche abhielten, vorgegangen war, hält sie sich neuerdings sehr zurück. Sie läuft zwar immmer noch mit ca. 40 Uniformierten an, duldet aber die Aktivitäten um das Hotel. Es sieht so aus, als sei ein kleines Stück öffentlichen Raumes zurückerobert. Widerstand lohnt sich.

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