Stadtweite Mieterinnen und Mieterversammlung

Sehr geehrte Mieterinnen, sehr geehrte Mieter,
wurde auch Ihre Miete 2010 erhöht?
Bekommen Sie in regelmäßigen Abständen eine Mieterhöhung mit folgendem Text:
„..die Netto-Kaltmiete Ihrer Wohnung liegt unterhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete ...“
Die SAGA passt ihre Miete alle zwei Jahre an den Hamburger Mietenspiegel an. Das führt
dazu, dass der Mietenspiegel sich erhöht, was wiederum dazu führt, dass Sie nach zwei
Jahren eine erneute Mieterhöhung erhalten.
Es geht dabei nicht um kostendeckende Mieten. Nein, die SAGA führt jährlich 100 Millionen
Euro aus ihrem Gewinn an Finanzsenator Freytag ab. Diese Gelder fließen dann zum
Beispiel in Prestige-Projekte wie die Elbphilharmonie.
Stellen Sie sich auch die Frage, wie lange Sie ihre Miete an ihrem derzeitigen Wohnort noch
zahlen können? Oder wann die ARGE oder das Sozialamt Sie zum Umzug
auffordern wird, weil Ihre SAGA-Wohnung zu teuer geworden ist?
Seit Jahren steigen in Hamburg die Mieten und die SAGA zieht mit. Wir, Mieter und Mie-
terinnen der SAGA sowie die Arbeitsgemeinschaft „Mieten und Wohnen“ des Netzwerkes
„Recht auf Stadt“, haben uns zusammengeschlossen, weil wir diese Politik der SAGA und
des Senats nicht länger mittragen wollen. Wir finden es nicht hinnehmbar, dass sich die
SAGA als städtisches Wohnungsbauunternehmen ihrer sozialen Verantwortung entzieht.
Wir wollen mit Ihnen zusammen die uns allen zur Verfügung stehenden Informationen
zum Thema Mieterhöhung zusammentragen und darüber diskutieren, wie wir die SAGA
zu einer neuen Politik bewegen können.
Dazu laden wir Sie herzlich ein am
Donnerstag, den 25. März 19:00 Uhr
in das Centro Sociale,
Sternstraße 2, 20357 Hamburg

(U-Bahn oder Bushaltestelle Feldstraße).
Wir freuen uns über alle die kommen, denn nur gemeinsam können wir die SAGA zu
einer neuen Politik bewegen und die Frage beantworten:
Was für eine SAGA wollen wir?

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parade-plakat     Der Aufruf zur Parade
     für das Recht auf Stadt auf
     am 18. Dez. 2009 wurde von
     mehr als 120 Gruppen in Hamburg
     unterstützt. Rund 4000 Menschen
     nahmen teil.       
                  
                           

 

workshop-plakat     Der zweitägige Workshop
     im Centro Sociale am
     20. und 21. Juni 2009 wurde
     die Initialzündung für die
     Gründung des Netzwerks
     "Recht auf Stadt".
                     
                          

 

demo-plakat    Das erste Zeichen, das sich
    in Hamburg etwas Neues anbahnt:
    Am 13. Juni 2009 gingen 1500 
    Menschenauf die Straße,
    um zu zeigen:
    "Die Stadt gehört allen."
                   
                      

 

 
Twitter: @rechtaufstadt (Hashtag #rashh)
Mailingliste: RaS-Vernetzung
Das Netzwerk Recht auf Stadt hat keine Sprecher_innen. Für konkrete Fragen bitte die Initiativen direkt kontaktieren.

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