Wo die Grenzen zwischen Arm und Reich in Hamburg verlaufen, zeigen die neuen Zahlen des Statistikamt Nord.
Dokumentiert wird, wie viele Menschen in welchem Stadtteil "von staatlichen Transferleistungen zur Sicherstellung der laufenden Lebensführung", so das Beamtendeutsch, leben. Dazu gezählt werden alle, die Arbeitslosengeld II, Hartz IV, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, sowie von Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen. Auch die Menschen, die in Hamburg "laufende Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen" erhalten, sind erfasst. Das sind diejenigen, die von den Behörden als nicht erwerbsfähig eingestuft werden. Besonders an dieser Erhebung ist, dass die verschiedenen Zahlen erstmals zusammengefügt und nach Stadtteil sortiert wurden.
http://www.statistik-nord.de/uploads/tx_standocuments/SI_SPEZIAL_I_2010.pdf
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