NionHH-Diskussion im Golem

„Not in our name, Marke Hamburg oder Ich repräsentier’ meine Stadt bis ich dahinscheide“: Unter diesem leicht rätselhaft-gehässigen Titel lädt das Golem anderthalb Jahre nach Veröffentlichung zur Diskussion über das Manifest ein.


Die Ankündigung geht folgendermaßen:

»Wir sagen: Aua, es tut weh. Hört auf mit dem Scheiß. Wir lassen uns nicht für blöd verkaufen.«
(Not In Our Name, Marke Hamburg)

»Ich bin den Künstlern dankbar«
(Karin v. Welk, Kultursenatorin a.D.)

1,5 Jahre nach der Veröffentlichung des Textes »NOT IN OUR NAME, MARKE HAMBURG«, über 5.500 Personen, die diesen unterzeichnet haben, lokalmediale Omnipräsenz, ungeteilte Anerkennung und Umarmung durch Freund und Feind, fanden wir, dass die Zeit für eine Zwischenbilanz gekommen ist.

- Was waren die konkreten politischen Forderungen?
- Was wurde erreicht?
- Warum der Zuspruch durch die eigentlichen Verursacher des Elends?
- Wer war das »WIR«, in »NION«?
- Wer spricht für wen? Und mit wem?

CHRISTOPH TWICKEL (NION, Publizist)
HANNAH KOWALSKI (Gängeviertel)
KERSTIN STAKEMEIER (Kunsthistorikerin)
HANS-CHRISTIAN DANY (Künstler / Publizist) &
HANS STÜTZER (MODERATION)

sprechen über diese und andere Fragen.

Wow, oder? So viele politischen Vorwürfe in einem Ankündigungstext unterzubringen, ohne sie aussprechen zu müssen: Ein rhetorisches Meisterwerk! Außerdem wollen die Veranstalter, die „eigentlichen Verursacher des Elends“ ausfindig gemacht haben. Schon allein das lohnt doch den Besuch der Veranstaltung am 21.7. um 20 Uhr im Golem, Große Elbstraße 14.

 

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parade-plakat     Der Aufruf zur Parade
     für das Recht auf Stadt auf
     am 18. Dez. 2009 wurde von
     mehr als 120 Gruppen in Hamburg
     unterstützt. Rund 4000 Menschen
     nahmen teil.       
                  
                           

 

workshop-plakat     Der zweitägige Workshop
     im Centro Sociale am
     20. und 21. Juni 2009 wurde
     die Initialzündung für die
     Gründung des Netzwerks
     "Recht auf Stadt".
                     
                          

 

demo-plakat    Das erste Zeichen, das sich
    in Hamburg etwas Neues anbahnt:
    Am 13. Juni 2009 gingen 1500 
    Menschenauf die Straße,
    um zu zeigen:
    "Die Stadt gehört allen."
                   
                      

 

 
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