Neues von RaS

29. Oktober 2011 Demo: Mietenwahnsinn stoppen – Wohnraum vergesellschaften!

Knapp ein Jahr nachdem 5.000 Menschen mit der Forderung "Leerstand zu Wohnraum" auf die Straße gingen, müssen wir feststellen: Ein grundlegender Kurswechsel in der Hamburger Wohnungspolitik ist nicht erkennbar. Die Mieten steigen stadtweit auf unerträgliche Höhen, oftmals als Folge von Umstrukturierungsprozessen. Der Bedarf an günstigem, zentralem Wohnraum nimmt weiter zu. Es reicht! Mietenwahnsinn stoppen! Wohnraum vergesellschaften! Mehr...

12 Forderungen an die Stadt Hamburg

Bild: Tina Fritsche

Stadtentwicklung gibt es nur noch mit, durch und für die Bewohner_innen: Die 1. Stadtteilversammlung SOS St. Pauli hat zwölf glasklare, scharfe Forderungen zum Wohnen und Planen in Hamburg aufgestellt. Heute wurden sie an die Pforte der Finanzbehörde geschlagen, auf dass sie noch lange durch die Gänge dieser Trutzburg hallen.

Die Mietenwahnsinnsymphonie

Die Hamburger_innen haben sich Gehör verschafft: mit einer Wahnsinnssymphonie – kollektivem Topfschlagen gegen die Zumutungen der Hamburger Wohnungspolitik. Pünktlich um 19 h hob das in vielen Ländern bewährte Geklöppel in Altona, Schanze, St. Pauli, St. Georg, Grindelviertel und Harburg an. Die Leute in der Schanze hatten um 19:10 Uhr noch keine Lust aufzuhören und zogen ins Karoviertel weiter, wo die Polizei den Zug mit einer Doppelkette für eine dreiviertel Stunde einkesselte. Das Ganze wurde – samt Einkesselung – rückgekoppelt auf FSK übertragen (Podcast samt Diskussion zum Nachhören). Zum Video...

Nächstes RaS-Vernetzungstreffen am 08. November

 08.November 2011: Nächstes RaS-Vernetzungstreffen 

 
Ort: Butt-Club, Hafenstraße 126, 20359 Hamburg
 
Die Vernetzungstreffen von Recht auf Stadt sind den Initiativen vorbehalten und wenden sich nicht an Vertreter aus Presse und Politik.
 

Über den Sinn sozialer Fragen am Beispiel der Mieter_innenproteste gegen die GAGFAH

Ob die Forderung nach einem „Recht auf Stadt“ in der Lage ist, die darin möglichen sozialen Fragen so zu stellen, dass daraus wirklich eine soziale Bewegung zu werden vermag, bleibt sowohl abzuwarten wie auch zu erkämpfen.

Get the hell out of Kukutza!

Am 21. September 2011 wurde das Stadtteilkulturzentrum Kukutza III in Bilbao/Bilbo geräumt, zwei Tage später begann der Abriss des Gebäudes. Die spanische Polizei setzte dabei massive Gewalt ein. Initiativen aus dem Netzwerk Recht auf Stadt erklären sich deshalb mit Kukutza solidarisch: "Für ein Kukutza IV in Bilbo, für viele besetzte und selbstbestimmte Zentren überall, für unser Recht auf Stadt!"

Der Zaun ist weg, die Schilleroper besetzt

Unter dem Motto "Ganz ehrlich, es reicht" demonstrierten am 1.10.2011 an die 600 Menschen gegen die Vertreibungs- und Wohnungspolitik und für den Rücktritt des Bezirksamtsleiters von Hamburg-Mitte, Markus Schreiber (SPD). Der hatte am Tag zuvor den skandalösen Zaun unter der Kersten-Miles-Brücke wieder abbauen lassen. Unterdes ist die seit Jahren leerstehende Schilleroper in St. Pauli Nord besetzt worden.

Der Zaun muss weg!

Und Markus Schreiber gleich mit!

Demonstration am Samstag, den 1. Oktober, 14:00 Uhr,
Kersten-Miles-Brücke, Helgoländer Allee, St. Pauli

Es reicht! Statt Probleme zu lösen und für die Obdachlosen dieser reichen Stadt endlich eine angemessene Anzahl menschenwürdiger Unterkünfte zu schaffen, wird ausgegrenzt und vertrieben. Treibende Kraft ist der Bezirksamtsleiter Markus Schreiber in Hamburg-Mitte. Der letzte Akt dieser „Politik“ ist die Errichtung eines Zauns (Schreiber-Zaun) unter der Kersten-Miles-Brücke in St. Pauli. Wir fordern mit vielen sozial engagierten Menschen dieser Stadt: Der Zaun muss weg! Und Herr Schreiber muss zurücktreten oder zurückgetreten werden!

Hamburgs Stadtentwicklung - eine Vision die nicht ans Ziel gelangt

Was geschieht mit der Demokratie, wenn ein Unternehmen immer mehr Einfluss auf die Stadtentwicklung bekommt? Die Kulturredakteurin und Forscherin Catharina Thörn schreibt über den Stadtteil Wilhelmsburg in Hamburg, welcher von den Regierenden zu einem Musterbeispiel der Stadtentwicklung gemacht werden soll. Aber davon sind nicht alle gleichermaßen überzeugt.

Der Verstärker ist da

Gestern ist der "Verstärker" erschienen. In der neuen Zeitung kommen Initiativen aus dem Netzwerk "RechtaufStadt" zu Wort.

 

Wasser sucht sich einen Weg: Wasserspiele

Die Geschichte beginnt vor 1 1/2 Jahren. Es ist Dezember 2009 und das Wetter ist wie in Hamburg üblich, recht feucht. Gut, wenn man zu den Privilegierten gehört und eine Wohnung hat. Da kann man es sich richtig gemütlich machen. Aus dem Nieselregen in die warme Hütte, Heizung aufgedreht, Kerzen angemacht und ein spannendes Buch geschnappt. Da macht der Sätherbst Spaß.

Hamburg Marketing übertreibt’s ein wenig

„Arbeiten, feiern, leben… und bei Facebook, Twitter und Co drüber sprechen. Alles, was du dafür tun musst, ist dich zu bewerben“ – und als gerechte Entlohnung winkt ein Praktikum als „Junior Social Media Manager“ bei Otto. Knorke Casting-WG als Hamburg-Imagekampagne auf Facebook & Co., kostet die Stadt nur 280.000 Euro.

 

Recht auf StrASSe - Gegen Repression und Kriminalisierung in St. Georg

Rund 150 bis 200 Menschen nahmen am 9. Juli an einer Kundgebung auf dem Hansaplatz
teil, die sich gegen die zunehmende Verdrängung der Prostitutionsszene aus St. Georg richtete. Mobilisiert hatte dafür ein Bündnis aus verschiedenen (Frauen-) Gruppen, die auf

Video: Visionen von St. Pauli – Ein Kiezbummel im Jahre 2021

Die kühne Vision, die Markus Schreiber, Bezirksamtsleiter von Hamburg-Mitte, kürzlich im Abendblatt darlegte, verdient eine besondere Würdigung, hat er sich doch an sämtlichen Brennpunkten auf St. Pauli abgearbeitet. Deshalb gibt es sie jetzt als Video.

Die entfesselte Behörde: BSU lässt sich Kommunikationskonzept zum Autobahndeckel durch PR-Agentur erstellen

Zur Kommunikation Ihrer städteplanerischen Ziele in Zusammenhang mit dem Autobahndeckels über der A7 hat sich die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) mutmaßlich ein Strategiekonzept von einer namhaften Hamburger Kommunikations- und Werbeagentur erstellen lassen. Dieses Konzept wurde uns anonym und in Papierform zugespielt. Wir haben es digitalisiert und stellen es hier im vollständigen Wortlaut zur Verfügung.

Der Kongress hat getanzt

600 Aktivist_innen aus diversen Städten und Ländern, rund 60 Workshops, Aktionen und Experimente und ganz St. Pauli voller blauer Knochen: "Recht auf Stadt. Der Kongress" war ein Riesending! Hat Vielem einen Schub gegeben. Inspiration, Motivation, Vernetzung. Kein Zweifel: Der Ruf nach dem Recht auf Stadt wird lauter und erschallt in immer mehr Städten.

Zur Dokumentation (im Aufbau).

Zur Bildersammlung (im Aufbau).

Erklärung zur Einrichtung von Gefahrengebieten in Hamburg

25 Jahre nach dem "Hamburger Kessel" setzt die Hamburger Polizeiführung, gedeckt von Innenbehörde und großen Teilen der Medien, erneut einen Meilenstein in dieser unrühmlichen Traditionslinie der Repression. Zu der Einrichtung und Durchführung des so genannten Gefahrengebiets nehmen Initiativen des Netzwerks "Recht auf Stadt" dazu Stellung.

Recht auf Stadt. Der Kongress, 2. – 5. Juni 2011 in Hamburg

Das Hamburger Netzwerk "Recht auf Stadt" lädt ein zur kollektiven Verwirrung, Begegnung, und Zerstreuung. Über verschiedene Orte der Stadt verteilt, findet vom 2. bis 5. Juni 2011 jede Menge Geplantes & Ungeplantes statt.

Sachs, die Wohnungspolitik und das Grauen – eine eindeutige Aufforderung zum Widerstand?

Aktuelle Wohnungsangebote der SAGA.

Die AG Mieten im Netzwerk Recht auf Stadt protestiert gegen die Bestrebungen des neuen Senats, unter dem Vorwand des Wohnungsbaus die demokratischen Rechte von Anwohnerinnen und Anwohnern zu beschneiden.

Abgebildet: aktuelle Wohnungsangebote der SAGA im Hamburger Stadtgebiet – es dürfte gerne etwas mehr sein (Quelle: SAGA).

Mietenwahnsinn stoppen!

Hamburger Erklärung zur Wohnungspolitik. Wir fordern: Recht auf Wohnraum – gesetzliche Mietobergrenze von 4 Euro/qm – sofortigen Stopp der Anhebung von Mietpreisen – Ende der Zwangsumzüge von Hartz-IV-Empfänger_innen – Wohnraum zu gesellschaftlichem Eigentum – Entkriminalisierung von Hausbesetzungen – Recht auf Wohnen für Flüchtlinge. Mehr auf mietenwahnsinn.rechtaufstadt.net

Neue Ausgabe von "2PROZENT" erschienen

Das gibt es in Ausgabe 4 (PDF) zu lesen: Was die Proteste gegen Leerstand bewirkt haben – Wie sich No BNQ gegen die Investorenpläne wehrt – Überblick über die vorgesehenen Änderungen im Mietrecht – Aktuelle Entwicklungen im Kampf um die Esso-Häuser auf St. Pauli – Wunschproduktion für Areal der alten Rindermarkthalle – Schlaglichter zu Hamburgs Wohnungspolitik .

Aktionstag St. Pauli am 5. Februar 2011

Sind steigende Mieten und Verdrängung Schicksal? Nein. Ahoi und No BNQ rufen alle St. Paulianer_innen auf, rauszugehen, sich zu zeigen, zu flanieren, zu informieren. Die Zukunft St. Paulis wird nicht ohne die Menschen geplant. Wir bleiben alle!

Wagenplatz-Aktionswochende 3.-6.Februar 2011

GEMEINSAM FÜR MEHR WAGENPLÄTZE, BESETZTE HÄUSER UND FREIRÄUME IN HAMBURG! wir freuen uns, euch zu einer der veranstaltungen zu sehen.
in angesicht unserer oben geschilderten perspektive möchte ich betreffenden personen besonders zu folgender veranstaltung einladen um mit uns zu diskutieren:

Ich würd's so lassen! Die Flora-Bleibt-Festspielwoche. 15. – 21.12.2010

Für das Netzwerk "Recht auf Stadt" steht die Rote Flora da, wo sie stehen sollte: Mitten auf dem Schulterblatt, linksradikal vollgekleistert, gegen Überwachungsstaat, innere Sicherheit, Repression, AKWs, Nazis und so weiter. Die Rote Flora, so schreibt das Kollektiv, das sie besetzt hält, „ist immer nur genau das, was in sie hineingetragen wird.“ Wir würden’s so lassen, Klausmartin Kretschmer!
Weiter zum Aufruf – unterzeichnet alle!

Leerstandsmelder.de seit 1. Dezember 2010 online

24 Türen von Leerständen sind seit dem vergangenen Novemberwochenende dekoriert und fordern symbolisch jeden Tag bis Weihnachten auf, endlich wieder geöffnet zu werden, darunter so prominente Leerstände wie die Millerntorwache (siehe Fotos anbei). Der größte Adventskalender der Stadt verkündet zugleich den Start des "Leerstandsmelders": Auf www.leerstandsmelder.de kann jeder ab dem 1. Dezember 2010 leer stehende Gebäude in Hamburg melden.

Unser Areal – die neue Wunschproduktion

LAUT, das Labor für urbane Transformation im Netzwerk "Recht auf Stadt", hat einen parallelen, selbstbestimmten Planungsprozess für das Areal der Alten Rindermarkthalle gestartet: eine Wunschproduktion nach dem Vorbild von Park Fiction. Statt einer Alibi-"Bürgerbeteiligung" werden im ersten Schritt derzeit 15.000 Fragebögen in Karoviertel, Schanze und St. Pauli Nord verteilt.

Solidarität mit Zomia

Das Netzwerk "Recht auf Stadt" begrüßt die Besetzung einer städtischen Fläche in Wilhelmsburg durch die Gruppe Zomia. Denn sie verdeutlicht, dass es in Hamburg auch an alternativen Wohnflächen fehlt. Die rasche Räumung der Fläche ist keine Lösung.

 
Twitter: @rechtaufstadt (Hashtag #rashh)
Mailingliste: RaS-Vernetzung
Das Netzwerk Recht auf Stadt hat keine Sprecher_innen. Für konkrete Fragen bitte die Initiativen direkt kontaktieren.

Redaktion