"Dass sich ausgerechnet die Kreativen wehren, unterscheidet die Lage heute von der klassischen Gentrifizierung. Es geht um einen Clash der Einkommen und Kulturen, aber es geht schon lange nicht mehr um Arbeiter, die es heute kaum noch gibt, oder um Zuwanderer und Arme, deren Aufstand anders aussehen würde. Die Front verläuft weiter oben: Angeführt von gut vernetzten Künstlern und Aktivisten, verteidigen Freiberufler und Kreative 'ihr' Viertel gegen den Zuzug von Rechtsanwälten und Unternehmensberatern", heißt es in der Süddeutschen Zeitung.
Der Artikel umreißt zwar die historische Entwicklung von Gentrifizierung, blendet aber wichtige Erkenntnisse der Gentrifizierungsforschung aus und hat damit in die bekannte Kerbe, die Gentrifizierer würden nur rumjammern, weil sie nun selbst gentrifiziert werden. Das wird auch durch ständige Wiederholung nicht richtig.
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