Die Anwohnerinitiative NoBNQ hat nun einen eigenen Plan, nach dem ihr Quartier gestaltet werden soll. Sie stellte ihn gestern der Öffentlichkeit vor – und sendete damit ein eindeutiges Zeichen an Bezirksamt, Bezirkspolitiker und Investor. (…)
Das Hamburger Immobilienunternehmen Köhler & von Bargen will im Süden St. Paulis 80 Wohnungen renovieren. Unlängst haben die Anwohner erkämpft, dass ihre Mieten zehn Jahre lang nicht steigen. Das Konzept “Bernhard-Nocht-Quartier” gefällt ihnen trotzdem nicht: Sie wollen ein öffentliches Planungsbüro, in dem alle Anwohner mitarbeiten, außerdem Sozialwohnungen, Häuser als Treffpunkt des Austauschs, Kinderladen, Gemeinschaftssäle, einen glasüberdachten Innenhof, begehbare, gemeinsam genutzte Dächer, eine genossenschaftlich geführte Hafenbrauerei. Nach dem Motto: Die Stadt ist unser Produktionsort, und wir entziehen St. Pauli dauerhaft dem Spekulationsmarkt.
Anmerkung von uns: In dem Artikel wird spricht Michael Osterburg davon, dass Köhler & von Bargen eine Baugenehmigung haben. Eine Baugenehmigung haben Köhler & von Bargen nicht! Die Baugehemigung sollte Thema auf der letzten Bauausschusssitzung am 4.Nov. 2009 sein (http://www.no-bnq.org/2009/10/29/einladung-zur-bauauschusssitzung-4-11-17-30/). Der Tagesordnungspunkt wurde jedoch vertagt (http://www.no-bnq.org/2009/11/05/gute-nachrichten/) und bisher fand noch keine weitere Bauausschusssitzung statt. Hier hat die Presse nicht richtig recherchiert.
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