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Verantaltung Gentrifizierung und Widerstand – Bericht
Im Rahmen der Ausstellung und Veranstaltungsreihe “Kultur und Widerstand von 1967 bis heute” im Centro Sociale gab es die Veranstaltung “Gentrifizierung und Widerstand” des freien Netzwerks zum Erhalt des Schanzenparks. In angenehmer Atmosphäre wurde die Geschichte des Wasserturms erzählt, insbesondere die Geschichte seit Planung und Baubegin des Hotels.
Nach wie vor: Volksküchen gegen die Privatisierung öffentlicher Räume im Sternschanpark
Auch im Dezember 2012 und im Januar 2013 haben Volksküchen gegen die weitere Privatierung des Sternschanzenparks und die
Verlegung des Mövenpick-Hotels in die Hafencity stattgefunden. Trotz miesem Wetter haben sich jeweils 25 bis 40 Leute daran beteiligt.
FÄLLT AUS: Berufungsverhandlung wg. angebl. Hausfriedensbruch Mövenpig
Nähere Informationen folgen zeitnah
Berufungsverhandlung wg. angebl. Hausfriedensbruch Mövenpig
Hierbei geht es um einen angeblichen Hausfriedensbruch, der im Juni 2010 begangen worden sein soll. C. wurde bereits in der ersten Instanz freigesprochen, das Hotelgelände am ehemaligen Wasserturm ist kein befriedetes Gebiet. Doch die politische Staatsanwaltschaft legte gegen diesen Freispruch Berufung ein. Unterstützt die Angeklagte!
Rücknahme der Privatisierung öffentlicher Räume am Hauptbahnhof durchsetzen!
Seit Ende Oktober sind die Bereiche unter den Vordächern am Hauptbahnhof sowie der Mönckebergtunnel privatisiert; laut Vereinbarung zwischen auf der einen Seite dem Bezirk Hamburg-Mitte und Wirtschaftsbehörde sowie auf der anderen Seite der Deutsche Bahn AG wurden der Bahn damit das Nutzungs- und auch Hausrecht überlassen (PDF-Dokumente zum Download).
Aktualisiert_Verwaltungsgericht HH: Aufenthaltsverbot ist rechtswidrig
An zwei Verhandlungstagen im September/Oktober 2012 ging es vor dem Verwaltungsgericht um die Rechtmäßigkeit von sog. Gefahrengebieten und deren Auswirkungen auf Betroffene. Grundsätzlich an die Erklärung zu sog.
Demonstration: Mietenwahnsinn stoppen !
Gemeinsam mit allen von der kapitalistischen Wohnungspolitik betroffenen Hamburger_innen wollen wir auf die Straße gehen, die desolate Wohnsituation in Hamburg in das Bewußtsein der Öffentlichkeit bringen und unseren Protest dagegen verdeutlichen.
Quo vadis, Bambule? 10 Jahre Bordsteinkante sind genug!
Unter diesem Titel wird für Sonntag, 04. November 2012, zu einer Kundgebung/Demonstration aufgerufen. Der Auftakt ist ab 13.00h am Neuen Pferdemarkt. Es jährt sich der zehnte Jahrestag der Räumung des Bauwagenplatzes “Bambule” im Karo-Viertel. Auch 10 Jahre nach der widerrechtlichen Räumung existiert noch keine dauerhafte Lösung für die verstreut wohnenden ehemaligen Bambulebewohner_innen.
Aktionstag: Mietenwahnsinn stoppen!
Im Aufruf heißt es: “Wir wollen unseren Protest auf die Straße bringen – kreativ, bunt und vielfältig! In Form von kleinen Spaziergängen sollen die brisantesten Spielfelder der hamburgischen Stadtentwicklungspolitik erkundet und Alternativnutzungen praktisch erarbeitet werden. Wir wollen uns ein Recht auf Stadt nehmen und Wohnraum selber machen!
Erneute Buttersäureaktion am Mövenpig-Hotel
Wie aus gewöhnlich gut informierten Hotelkreisen zu erfahren war, fand wohl am 07./08. Oktober 2012 zum wiederholten Male eine Buttersäureaktion am Hotel statt; demnach wurde die Buttersäure durch die Belüftungsanlage (Anluft) ins Gebäude gebracht. Von Seiten des Hotels und der Staatsmacht wurde dieses Mal allerdings das Deckmäntelchen des Schweigens über diesen Vorfall gelegt.
Verwaltungsgericht HH: Aufenthaltsverbot ist rechtswidrig
An zwei Verhandlungstagen im September/Oktober 2012 ging es vor dem Verwaltungsgericht um die Rechtmäßigkeit von sog. Gefahrengebieten und deren Auswirkungen auf Betroffene. Grundsätzlich an die Erklärung zu sog.
Lesung im Rahmen von “Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen”
Im Rahmen der “Lesetage selber machen – Vattenfall Tschüss sagen” findet am 21.10.12 in der Grundschule Schanzenstraße eine Lesung statt. Frauke Turm liest aus ihrem Sternschanzenpark/Mövenpick-Krimi “Zugeschanzt”. Außerdem gibt es noch kurze Beiträge zum Thema Vernichtung öffentlicher Räume.
VoKü am 20. Juli 2012 Eingangsbereich Mövenpig
Nach einer schöpferischen Pause fand am 20. Juli 2012 erneut eine Vokü am z.Zt. in die negativen Schlagzeilen geratenen Mövenpig-Hotel statt.
Mit ca. 25 – 30 Menschen (auch hier greift das Sommerloch…) und einem Transparent wurde der Eingangsbereich blockiert und die üblichen Utensilien aufgebaut.
Bericht vom Stadtteilrundgang am 08. Juni 2012
Ca. 60 bis 80 Teilnehmer_innen waren bei diesem Stadtteilrundgang mit dabei, ein Transparent mit dem Tenor „Hausbesetzungen entkriminalisieren“ wurde mitgeführt, auf der dem ganzen Weg wurden zudem Flugblätter verteilt.
3. Tag und Urteilsverkündung im Prozess gegen C. wg. Hausbesetzung Juliusstraße
Der dritte Tag in diesem Prozess begann, wieder vor ca. 30 Unterstützer_innen, mit den Vernehmungen der zwei Polizeizeugen und endete mit der Urteilsverkündung.
Fortsetzung: Prozess gegen C. wg. Hausbesetzung Juliusstraße
Am 14.12.2011 sollte der Prozess gegen die Aktivistin C. fortgesetzt werden.
Dieses wurde jedoch konsequenterweise von ihrem Anwalt abgelehnt.
Parkfunk: wieder ein Streifi in Vogelkrallen verhakt
Nach Informationen von sich im Schanzenpark befindenden Menschen ist in der Nacht vom 12. auf den 13. Dezember 2011 mal wieder ein Streifenwagen bei der nächtlichen Patrouillenfahrt in diverse sog. Krähenfüße gerauscht. Wieviel Reifen diesmal Luft ließen, ist nicht ganz klar, in der Vergangenheit waren es immer ein bis zwei Stück.
Monatl. VoKü im Schanzenpark (Glaskasten von Mövenpig)
Wir halten uns auf, wo wir wollen, gegen Verbote und Kontrollen!
Die Stadt gehört Allen!
Gegen kapitalistische Stadtentwicklung und Gentrifizierung!
NEUER TERMIN: Fortsetzung im Prozess gegen C. wg. Hausbesetzung Juliusstraße
Der 1. Prozesstag war nach knapp einer Stunde vorüber, es wurde von C. ihre Prozesserklärung verlesen und ein eher nichtswissender Zeuge der Hamburger Polizei hatte seinen Auftritt. Auf Antrag der Verteidigung wird für den 2. Prozesstag ein weiterer Polizeibeamter (Zugführer der Bereitschaftspolizei) als Zeuge geladen.
FÄLLT AUS: Fortsetzung des Prozesses gegen C. wg. Hausbesetzung Juliusstraße
Der Fortsetzungstermin fällt aus, da der Rechtsanwalt von C. erkrankt ist; ein neuer Termin ist noch nicht klar, wird aber rechtzeitig bekanntgegeben.
Fortsetzung: Prozess gegen C. wg. Hausbesetzung Juliusstraße
Der 1. Prozesstag war nach knapp einer Stunde vorüber, es wurde von C. ihre Prozesserklärung verlesen und ein eher nichtswissender Zeuge der Hamburger Polizei hatte seinen Auftritt. Auf Antrag der Verteidigung wird für den 2. Prozesstag ein weiterer Polizeibeamter (Zugführer der Bereitschaftspolizei) als Zeuge geladen.
Freispruch gegen RA Andreas Beuth und keine Berufung seitens der Staatsanwaltschaft
Rechtsanwalt Andreas Beuth wurde in der Verhandlung am 07. November 2011 (s.u.) vom Hamburger Amtsgericht freigesprochen. Die sofort nach Urteilsverkündung von der Hamburger Staatsanwaltschaft, Abt. Staatsschutz, angekündigte Anfechtung des Urteils (Berufung oder Revision) wurde fallengelassen.
Prozess gegen C. wg. Hausbesetzung Juliusstraße
Vor über einem Jahr, am 16. Oktober 2010, wurde im Schanzenviertel das Haus Juliusstr. 40 öffentlichkeitswirksam besetzt. Nach einigen Stunden erfolgte mit massiver Polizeigewalt die Räumung. Es kam zu Schlagstock- und Pfeffersprayeinsatz, zu Verletzten und Festnahmen sowie zu massiven Sachbeschädigungen durch die uniformierte Staatsmacht bei dem Versuch, die Eingangstür zu öffnen.
Prozess gegen Rechtsanwalt Andreas Beuth
Der Hamburger Rechtsanwalt Andreas Beuth hat am 25. Oktober 2010 einen Strafbefehl in Höhe von 80 Tagessätzen, € 2.400, erhalten. Und zwar, weil er in einem Gerichtsverfahren einen sog. Signalgeberhalter (zum Abschuss von Leuchtkugeln zB in Notfällen von Seglern o.ä.) mit sich geführt habe.
Aufenthaltsverbot war rechtswidrig!
Am Donnerstag, den 20. Oktober 2011, urteilte das Hamburger Verwaltungsgericht, dass das im Dezember 2007 gegen C. verhängte 3-monatige Aufenthaltsvrbot rechtswidrig war.
Prozess wg. Aufenthaltsverbot im Schanzenpark
In diesem Prozess vor dem Verwaltungsgericht Hamburg geht es um das im Dezember 2007 (!) verhängte 3-monatige Aufenthaltsverbot für große Teile des Schanzenparks gegen C. Dies war der damals vorläufige Höhepunkt der repressiven Verfolgung von C., dem über 70 Platzverweise, diverse Ingewahrsamnahmen und Körperverletzungen durch die Hamburger Polizei vorausgingen.
Pol. Staatsanwaltschaft legt Berufung ein
Nach dem durch das Amtsgericht Hamburg erfolgten Freispruch am 12. September 2011 im Prozess gegen C. (s.u.) legte die politische Staatsanwaltschaft Hamburg fristgemäß und nicht ganz unerwartet Berufung ein. In dem erstinstanzlichen Urteil wg.
Boßeln und Kegeln gegen Gefahrengebiete und Kommerzialisierung öffentlicher Räume
Nachdem bereits am 19.8.11 ca. 70 Leute einen Tag vor dem Schanzenfest im Sternschanzenpark gegen die Einrichtung von Gefahrengebieten durch die Polizei wegzuboßeln, trafen sich am Abend des 24.September ca. 60 Menschen auf dem öffentlichen Weg um das Mövenpick-Hotel. Mit Kegeln und flexiblem Torwandschießen sollte wie schon so oft das Recht auf öffentlichen Raum demonstriert werden.

