Bereits seit längerer Zeit besteht in Altona ein Bedarf an selbstverwalteten, unkommerziell nutzbaren Räumlichkeiten. Gerade aufgrund der vielen geplanten Bau- und Umstrukturierungsmaßnahmen in Altona und der damit einhergehenden Verdrängung von „unlukrativen“ Menschen, sind Stadtteilzentren, welche sich der immer gleichen Standort- und Verwertungslogik widersetzen, dringend notwendig. Mit der Besetzung des ehemaligen Finanzamts am 23.04.2011 wurde von über 200 Aktivist*innen versucht einen solchen Ort praktisch zu schaffen: Das Autonome Zentrum Altona.
Mit der Räumung wurde nichts gelöst, im Gegenteil, es wurden neue Probleme geschaffen: Strafverfahren gegen die Besetzer*innen sollen sie einschüchtern, Geschwätz von einem „Community Center“ den Protest befrieden, doch die benötigten Räume gibt es immer noch nicht. Die Kampagne für ein selbstverwaltetes Stadtteilzentrum in Altona nimmt sich diesen Problemen an: Bis das AZ wieder da ist!
Ort: Hamburg Altona
Webseite: http://az4altona.blogsport.de/
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Demo: „LEERSTAND ? HAUSBESETZUNG !“
AStA der Universität Hamburg solidarisiert sich mit Besetzer*Innen des ehemaligen Finanzamts Altona
Strafbefehle und Prozesse gegen AZ Altona Besetzer*innen – Mobilisierung zum 11.März ab 8:30 Uhr vor das Amtsgericht Altona: VERSCHOBEN!
[Sat.1 Regional] Zukunft von Kreativzentrum im ehemaligen Finanzamt Altona ungewiss
[taz 11.12.12] Späte Rechnung
Prozesse am 9.1. und 10.1.!
Der AKU erklärt sich solidarisch mit den Besetzer_innen des ehemaligen Finanzamtes in Altona
[indy]: Strafbefehle gegen die Besetzer*innen des ehemaligen Finanzamtes in Altona!
Strafbefehle gegen die Besetzer_innen des ehemaligen Finanzamtes in Altona!
Am 23. April 2011 hatten 200 Menschen das ehemalige Finanzamt in Altona besetzt und das Autonome Zentrum Altona (AZ Altona) ausgerufen. Die Aktion richtete sich gegen Leerstand und den Mangel an selbstverwalteten Räumenin Hamburg. Die Polizei räumte das Gebäude nach sieben Stunden und leitete Strafverfahren gegen 40 Besetzer*innen ein. Seit einigen Wochen veschickt die Staatsanwaltschaft nun Strafbefehle, in denen insgesamt über 20 000 Euro gefordert werden!

