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Mietenwahnsinn stoppen - bei der SAGA/GWG!
Nach dem schon vor zwei Jahren die Mieten sofort nach Veröffentlichung des Mietenspiegels stark erhöht wurden, folgt entgegen gegenteiligen Aussagen des SAGA-GWG Pressesprechers "dass es eine Mieterhöhung nicht auf Knopfdruck geben würde" dieser Schritt nun leicht verspätet.
Fette Mieten bei der SAGA?!
Die Proteste gegen steigende Mieten in Hamburg dauern an. Nur zwei Tage nach dem erfolgreichen "Miete nervt"-OpenAir-Konzert im Hamburger Schanzenviertel haben am Montag, den 17. Oktober, etwa 30 Wohnungssuchende und AktivistInnen der Kampagne "Mietenwahnsinn stoppen" eine Fette-Mieten-Party in der Altonaer Geschäftsstelle des städtischen Wohnungsunternehmens SAGA/GWG gefeiert.
Tausende bei Open-Air-Konzert "Miete nervt!"
Am Sonnabend, den 15. Oktober, fand im Hamburger Schanzenviertel unter dem Motto „Miete nervt! – Wohnraum vergesellschaften“ ein von mehreren tausend Menschen besuchtes Open-Air-Konzert statt. Das Konzert diente der Mobilisierung zur Demonstration „Mietenwahnsinn stoppen“ in zwei Wochen, am 29. Oktober, das von einem breiten Bündnis vor allem aus Recht-auf-Stadt-Initiativen vorbereitet wird.
Über 5.000 bei Demo "Leerstand zu Wohnraum"
Am Samstag, den 23. Oktober, gingen in Hamburg mehr als 5.000 Menschen unter dem Motto „Leerstand zu Wohnraum“ auf die Straße, um gegen steigende Mieten und Leerstand sowie für die Legalisierung von Hausbesetzungen zu demonstrieren. Aufgerufen hatte ein breites Bündnis von 108 Initiativen, Vereinen und Organisationen.
Polonäse und Polizeieinsatz auf 4. Fette-Mieten-Party
Am 30. August fand die vierte Fette-Mieten-Party in Hamburg statt. Dieses Mal traf es eine Wohnungsbesichtigung im Schanzenviertel. Etwa 30 AktivistInnen der Initiative Recht auf Wohnraum kaperten die kleine 2-Zimmer-Wohnung in der Bartelsstraße, die warm 723 Euro (also 15 Euro/qm) kosten soll und feierten eine ausgelassene Party. Nach 15 Minuten Polonäse - der Makler hatte zeitweise die von AktivistInnen und anderen Wohnungssuchenden überfüllte Wohnung verlassen - war das Ganze auch schon vorbei.
Positionspapier "Nehmen wir uns die Stadt"
Seit Sommer 2009 ist Hamburg in Bewegung. Wir als Avanti – Projekt undogmatische Linke arbeiten aktiv in der Bewegung und in einigen Initiativen mit. Mit diesem Text möchten wir unseren Standpunkt in der Bewegung erläutern, auf Fallstricke in den Konflikten aufmerksam machen und Perspektiven skizzieren.












