Der Zaun muss weg! Demonstration am 01.10., 14.00 Uhr Kersten-Miles Brücke, St.Pauli
Herr Markus Schreiber hat in den letzten Monaten immer wieder für negative Schlagzeilen gesorgt und sich damit zur Persona non grata für alle stadtpolitisch aktiven Gruppen und vielen Hamburger_innen gemacht. Während die im Bündnis Recht auf Stadt versammelten Gruppen ein umddenken in sozial- und stadtpolitischen Themen fordern, mehr Selbstbestimmung, sozialer Ausgleich, also eine Stadt von unten für alle fordern, will Markus Schreiber den eisernen Besen schwingen und Hamburg in einen gepflegten, sauberen Kleingarten (nichts gegen Kleingärtner!) verwandeln. Sein letzter Clou, die Schaffung eines Zaunes gegen Obdachlose unter der "Kersten-Miles Brücke" auf St. Pauli. Dieser hat bereits in der letzten Woche zu zahlreichen öffentlichen (und nicht-öffentlichen) Diskussionen und Aktionen geführt. Er ist Symbol, aber nicht einziger Ausdruck einer law&order Politik, die nicht nur von Markus Schreiber repräsentiert wird.
Auch in Wilhelmsburg konnten wir schon Bekanntschaft mit der Politik Schreibers machen, z.B. in Bezug auf den Wagenplatz Zomia oder die Kürzung der Öffnungszeiten für die hiesigen Kioske. Auch in Wilhelmsburg wird eine Politik der "Schönen Parklandschaften" betrieben, hinter der soziale Konflikte unsichtbar gemacht werden sollen.
Wir lehnen diese Politik einer sauberen, geglätteten Stadt ab, weil sie nichts weiter ist als eine Fassade hinter der es gewaltig bröckelt und die sozialen Gegensätze immer größer werden! Vertreibung und eine Politik der harten Hand sind keine Lösung, weder auf St. Pauli noch in Wilhelmsburg!
Diesem Protest soll am Samstag auf der Straße Ausdruck verliehen werden!
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