In den letzten Wochen kam es in Hamburg an Infoständen der NPD wiederholt zu gewalttätigen Angriffen auf PassantInnen, die Zivilcourage zeigten und gegen die Nazis sowie ihre antisemitische und rassistische Propaganda protestierten. Diese Nazi-Strategie des „Kampfes um die Straße“ setzt die lange Liste neofaschistischer Gewalttaten fort, von denen im Jahr 2008 bereits 965 staatlich registriert wurden.
Ausgerechnet diese Partei der Schläger und Volksverhetzer hat nun für den 11. September eine
Kundgebung mit dem Motto “Recht und Ordnung durchsetzen“ in St. Georg, am Berliner Tor angemeldet. Verantwortlich dafür ist der mehrfach wegen Volksverhetzung und Körperverletzung verurteilte Landesvorsitzende der NPD, Jürgen Rieger.
Als Aufhänger für ihren provozierenden Auftritt haben die Nazis das 2. Schanzenfest am 12. September gewählt. Als Reaktion auf die unverhältnismäßige Polizeigewalt während des ersten Schanzenfestes wollen Initiativen und AnwohnerInnen aus dem Viertel unter dem Motto „Käptn Ahab auf der Suche nach dem weißen Wal“ ein links-alternatives und nichtkommerzielles Stadtteilfest mit Aktionen, Infoständen, Theater, Kunst und Kultur feiern.
Das ist mit dem Menschenbild und der Gesellschaftsvorstellung der Faschisten unvereinbar: Gleichberechtigtes Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher Lebensweisen, kulturelle Vielfalt und solidarisches Handeln für gemeinsame Interessen gibt es in ihrer Welt nicht. In einer Argumentationshilfe für NPD-Kandidatinnen und Funktionsträger heißt es sogar: „Völker sind nun einmal Lebens- und Naturtatsachen. ... Der „Mensch“ ist genauso eine Fiktion, ein Gedankengebilde, eine Illusion wie die „Menschheit“.“
Deshalb wollen und werden wir am 11. September mit einem breiten Spektrum gesellschaftlicher Kräfte deutlich machen, dass es in Hamburg keinen Platz für Nazis gibt! Junge und alte AntifaschistInnen, Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften, Verfolgten-Organisationen, WissenschaftlerInnen und Stadtteilinitiativen, MigrantInnen und KünstlerInnen, Parteien, die im Wahlkampf konkurrieren, wollen gemeinsam dem braunen Spuk entgegen treten.
Wir fordern den Hamburger Innensenator Ahlhaus auf: Verbieten Sie die Kundgebung der NPD am 11. September!
Wir fordern den Senat auf: Machen Sie den Weg frei für ein erfolgreiches Verbotsverfahren, schalten Sie die V-Leute des Verfassungsschutzes in der NPD ab!
Das Verbot der NPD ist die Voraussetzung, endlich die staatliche Finanzierung und den polizeilichen Schutz faschistischer Umtriebe und ihren „Kampf um die Straße“ zu beenden!
Eine breite gesellschaftliche Auseinandersetzung mit der menschenverachtenden Ideologie der Nazis und die Erinnerung daran, dass die faschistischen Menschheitsverbrechen die unmittelbare Konsequenz aus dieser Ideologie sind, ist notwendig, damit sie im „Kampf um die Köpfe“ keine Chance haben! Erst dann kommen wir dem Ziel näher, dass die Überlebenden des Widerstands gegen das Nazi-Regime formuliert haben: der Vernichtung des Faschismus mit seinen Wurzeln.
Tragen Sie dazu bei – helfen sie am 11. September Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!
Das Hamburger Bündnis gegen Rechts ruft auf
Nazis isolieren!
Auftaktkundgebung ab 16:00 Uhr Hachmannplatz/Hauptbahnhof
Demonstration ab 17:00 Uhr vom Hachmannplatz/Hauptbahnhof
Freitag den 11.9.2009
Ausgerechnet diese Partei der Schläger und Volksverhetzer hat nun für den 11. September eine
Kundgebung mit dem Motto “Recht und Ordnung durchsetzen“ in St. Georg, am Berliner Tor angemeldet. Verantwortlich dafür ist der mehrfach wegen Volksverhetzung und Körperverletzung verurteilte Landesvorsitzende der NPD, Jürgen Rieger.
Als Aufhänger für ihren provozierenden Auftritt haben die Nazis das 2. Schanzenfest am 12. September gewählt. Als Reaktion auf die unverhältnismäßige Polizeigewalt während des ersten Schanzenfestes wollen Initiativen und AnwohnerInnen aus dem Viertel unter dem Motto „Käptn Ahab auf der Suche nach dem weißen Wal“ ein links-alternatives und nichtkommerzielles Stadtteilfest mit Aktionen, Infoständen, Theater, Kunst und Kultur feiern.
Das ist mit dem Menschenbild und der Gesellschaftsvorstellung der Faschisten unvereinbar: Gleichberechtigtes Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher Lebensweisen, kulturelle Vielfalt und solidarisches Handeln für gemeinsame Interessen gibt es in ihrer Welt nicht. In einer Argumentationshilfe für NPD-Kandidatinnen und Funktionsträger heißt es sogar: „Völker sind nun einmal Lebens- und Naturtatsachen. ... Der „Mensch“ ist genauso eine Fiktion, ein Gedankengebilde, eine Illusion wie die „Menschheit“.“
Deshalb wollen und werden wir am 11. September mit einem breiten Spektrum gesellschaftlicher Kräfte deutlich machen, dass es in Hamburg keinen Platz für Nazis gibt! Junge und alte AntifaschistInnen, Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften, Verfolgten-Organisationen, WissenschaftlerInnen und Stadtteilinitiativen, MigrantInnen und KünstlerInnen, Parteien, die im Wahlkampf konkurrieren, wollen gemeinsam dem braunen Spuk entgegen treten.
Wir fordern den Hamburger Innensenator Ahlhaus auf: Verbieten Sie die Kundgebung der NPD am 11. September!
Wir fordern den Senat auf: Machen Sie den Weg frei für ein erfolgreiches Verbotsverfahren, schalten Sie die V-Leute des Verfassungsschutzes in der NPD ab!
Das Verbot der NPD ist die Voraussetzung, endlich die staatliche Finanzierung und den polizeilichen Schutz faschistischer Umtriebe und ihren „Kampf um die Straße“ zu beenden!
Eine breite gesellschaftliche Auseinandersetzung mit der menschenverachtenden Ideologie der Nazis und die Erinnerung daran, dass die faschistischen Menschheitsverbrechen die unmittelbare Konsequenz aus dieser Ideologie sind, ist notwendig, damit sie im „Kampf um die Köpfe“ keine Chance haben! Erst dann kommen wir dem Ziel näher, dass die Überlebenden des Widerstands gegen das Nazi-Regime formuliert haben: der Vernichtung des Faschismus mit seinen Wurzeln.
Tragen Sie dazu bei – helfen sie am 11. September Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!
Das Hamburger Bündnis gegen Rechts ruft auf
Nazis isolieren!
Auftaktkundgebung ab 16:00 Uhr Hachmannplatz/Hauptbahnhof
Demonstration ab 17:00 Uhr vom Hachmannplatz/Hauptbahnhof
Freitag den 11.9.2009
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