(Bild: altona.info)
Irgendwie glaubt man ja kaum noch daran, dass Gerichte auch mal gegen die Industrie Urteile fällen. Doch manchmal passiert es eben doch. Und da darf man sich freuen. Wie diese Woche im Hamburg. Da hat Das Oberverwaltungsgericht in Hamburg einen Baustopp für den Bau der Trasse zum geplanten Kraftwerk verhängt.
Wie lange das halten wird weiß niemand. Sicher ist: Das neue supertolle Riesenkraftwerk in Moorburg wird gebaut werden, daran ist nichts zu rütteln. Die GAL hat es gar nicht erst versucht. Wozu auch? Wurde ja genau dafür gewählt. War wohl ein Versprecher.
Aber nichtsdestotrotz schön. Die Bäume bleiben erst mal stehen, Hamburg wird ein bisschen weniger schnell verschantelt. Vermutlich läuft die Begründung für den vorläufigen Baustopp darauf hinaus, dass es nicht geht, wenn ohne Planfeststellungsverfahren und Umweltverträglichkeitsprüfung einfach mal schnell gerodet wird.
Also muss das erst mal gemacht werden. Und solche Verfahren und Prüfungen können lange dauern. Und je länger es dauert, umso später verdient Vattenfall Geld. Hoffen wir mal, dass es richtig viel ist, was dem Konzern so verloren geht.
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