Bericht aus der Bezirksversammlung vom 29.10.2009

Hier der Bericht eines Teilnehmers der gestrigen Sitzung:

 

 

Hier der Bericht eines Teilnehmers der gestrigen Sitzung:

 

 

Kleinere Tumulte bei der Bezirksversammlung Altona

Gestern waren ca. 30 Leute aus verschiedenen Initiativen in Altona zu Besuch bei der Bezirksversammlung.

Zwei Transparente wurden von der Zuschauerempore runter gehangen:

1) Kein Ikea in Altona!
2) Vattenfall – Supergau...wir verhindern Trassenbau!

Daneben waren auch Aktive aus den Schrebergärten und BewohnerInnen der Elbtreppe anwesend.

Die Debatte / aktuelle Stunde ging im Schwerpunkt um Bürgerbeteiligung im Bezirk. Hier war der Standpunkt der Linken, dass diese zwar öfter mal anberaumt wird, wie jetzt beim Masterplan, jedoch mit keinen echten Kompetenzen ausgestattet wird. Gutes Beispiel ist die auch mit bezirklichen Geldern bezahlte Ideenwerkstatt für das Frappant. Hier haben über Monate AnwohnerInnen mit Stadtplanern zusammen ein Konzept mit vielfältiger Mischnutzung entwickelt, was dann einfach im Papierkorb verschwand. In anderen Fällen – wie bei der Moorburgtrasse findet hingegen noch nicht einmal im Ansatz eine Beteiligung statt. Stattdessen zeiht sich im schwarz-grünen Bezirk das Bedienen der Investoreninteressen wie ein Faden durch alle Projektierungen.

Das konnte u.a. ein CDU-Hinterbänkler nicht so stehen lassen und wetterte gegen den „gescheiterten Sozialismus“ und die SED – Nachfolgepartei „die Linke“ . Dies wurde aus dem Publikum mit „Ulbricht, Ulbricht“ – Rufen belegt, zumal die optische Ähnlichkeit des Abgeordneten zur früheren DDR-Größe bemerkenswert war. Die GAL machte – wie so oft auf „beleidigte Realisten“. Insgesamt war es eine eher traurig provinzielle Darbietung. Auffällig auch mal wieder: der große Vorsitzende Uwe Szczesny reißt alle Debatten an sich, verbraucht selber ca. ¼ der gesamten Redezeit....niemand wagt es sich mit ihm anzulegen - He is the man. Und wenn es mal kniffig wird, dann wird von ihm das Thema in seinen Bauausschuss verlegt – dort ist er erst recht Vorsitzender und es gibt auch keine Öffentlichkeit.

Share/Save

Bilder

Kommentar hinzufügen

  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zulässige HTML-Tags: <a> <b> <p> <br /> <i> <em> <strong> <blockquote> <cite> <code> <img> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd> <br> <p> <div> <br> <h4>
  • Twitter-style @usersnames are linked to their Twitter account pages.
  • Twitter-style #hashtags are linked to search.twitter.com.
  • You may insert videos with [video:URL]

Weitere Informationen über Formatierungsoptionen

 
Twitter: @rechtaufstadt (Hashtag #rashh)
Mailingliste: RaS-Vernetzung
Das Netzwerk Recht auf Stadt hat keine Sprecher_innen. Für konkrete Fragen bitte die Initiativen direkt kontaktieren.

Aktive Themen

Redaktion