„Not In Our Name, Marke Hamburg“ macht die lokale Politprominenz weiterhin wuschig. Im Hamburger Abendblatt durfte Ende November der Ex-Stadtentwicklungssenator Willfried Maier (GAL) zum Besten geben, warum die Verfasser von „Not In Our Name, Marke Hamburg“ das „Lebensgesetz moderner Städte“ schlecht verstanden habe. In modernen Städten gilt nämlich einfach das Recht des Stärkeren, oder besser: Wer oder was ein Recht auf Stadt hat, bemisst sich am Investitionsvolumen. Und die Kulturarbeiter_innen mögen sich glücklich schätzen, dass es Politiker gibt, die „Kreative“ als Zwischenbeleber und für’s Standortmarketing in Erwägung ziehen. Zu den Einwänden dagegen fällt Maier nur einen billige Denunziation ein: Der ganze Künstlerprotest liefe auf die Forderung nach lebenslänglichen Künstleroasen hinaus. NIONHH-Mitinitiator Christoph Twickel schrieb eine Replik, die ihr hier lesen könnt. Die wiederum provozierte die Othmarschener Kulturmanagerin Sigrid Berenberg zu einer weiteren Replik, in der sie erklärt, dass sie Ikea in Altona gut findet, weil sie für mehr Bus, Bahn und Fahrrad ist. Bizarr, aber so steht es geschrieben.
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