Freitag und Samstag im Frappant: Yes Men und Altona in S/W

Auch an diesem Wochenende brummt das Frappant:

Freitag den 11.12. um 20.30 Uhr, Goldener Salon, Große Bergstraße

THE YES MEN ARE FIXING THE WORLD – Dokumentarfilm

Keine Lust mehr auf Politaktivismus mit den immergleichen Mitteln? Etwas andere Methoden in der außerparlamentarischen Politik haben die YES MEN erfunden. Dabei handelt es sich um eine Aktivistengruppe, die Kommunikationsguerilla betreibt. Sie wurden mit einer Fälschung der Webseite der WTO bekannt und geben sich (in der richtigen Welt) gerne mal als Repräsentanten internationaler Konzerne aus – um als solche auf Konferenzen oder in viel beachteten Medien wie CNN überraschende Ziele zu verkünden…

”The Yes Men are fixing the World” von Mike Bonnano und Andy Bichlbaum, USA, 80 Min.


Samstag den 12. 12. um 19.30 Uhr, Goldener Salon, Große Bergstraße

DIE GROSSE BERGSTRASSE UND ALTONA IN SCHWARZ WEISS

Filmabend mit Material aus den 50er und 60er Jahren

Neu-Altona kann als Paradebeispiel des Wiederaufbaus in Hamburg gelten. Am Stadtteil Altona lassen sich sämtliche Strategien des Wiederaufbaus ablesen, die keineswegs einheitlich oder komplementär waren. Das zeigt sich an dem radikalen Umbau des gesamten Wohn- und Geschäftsgebiets östlich der Max-Brauer-Allee, in dem mit Schwerpunkt auf die Große Bergstaße eines der ersten Einkaufsparadiese der Nachkriegszeit entstand. Ende der Siebziger Jahre erlebte das Stadtviertel einen erneuten Wandel: der alte Bahnhof wurde abgerissen und durch ein modernes Bahnhofsgebäude ersetzt. In dem angrenzenden Ottensen setzte ein bis heute andauernder Gentrifizierungsprozess ein, der einen großen Teil der im Krieg nicht-zerstörten, alten Bausubstanz vernichtete.

Anschliessend skizziert die Architekturhistorikerin Sylvia Necker in einem kurzen Vortrag die Stadtentwicklungsphasen Neu-Altonas von 1950-1980. Diskussionen erwünscht.


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